Multichannel ist seit gefühlten 100 Jahren gang und gäbe – und notwendiger denn je. Zielkunden nutzen unterschiedliche Kanäle, sind unterschiedlich ansprechbar und auf vielen Plattformen unterwegs. Wer im B2B-Vertrieb nur auf einen Kanal setzt, verliert.
Die Evolution der Vertriebskanäle
Früher haben wir Prospekte in den Briefkasten geschmissen. Dann kam Direct-Mailing, dann E-Mail-Marketing, Telefonakquise, die Ansprache auf Messen, Social Media, LinkedIn, Instagram, TikTok und so weiter.
All diese Kanäle haben ihre Berechtigung – und all diese Kanäle lohnt es sich zu bespielen. Die Frage ist nur: Welche davon sind für Ihre Zielgruppe relevant?
Zielgruppe zuerst: Wo ist mein Kunde unterwegs?
Der entscheidende Schritt vor jeder Kanalstrategie: Genau hinsehen, wo die eigene Zielgruppe aktiv ist. Ein B2B-Entscheider aus der Energiebranche ist auf anderen Plattformen unterwegs als ein E-Commerce-Gründer.
- LinkedIn: Für B2B-Entscheider oft der wichtigste Kanal – hier entstehen Beziehungen und Vertrauen
- Telefon: Der persönliche Draht bleibt im B2B unverzichtbar – gerade bei komplexen Themen
- E-Mail: Strukturierte Nachbereitung und Content-Distribution – aber nur mit echtem Mehrwert
- Messen & Events: Face-to-Face-Kontakte schaffen Vertrauen, das digital schwer aufzubauen ist
- Social Media: Sichtbarkeit und Thought Leadership – dort sein, wo die Zielgruppe scrollt
Content für jeden Kanal anpassen
Multichannel heißt nicht, dieselbe Botschaft auf allen Kanälen zu kopieren. Es bedeutet, den richtigen Content im richtigen Format auf dem richtigen Kanal bereitzustellen.
Ein LinkedIn-Post funktioniert anders als ein Telefonat. Eine E-Mail-Kampagne hat andere Regeln als ein Messeauftritt. Die Kernbotschaft bleibt gleich – die Verpackung muss sich anpassen.
Die größten Multichannel-Fehler
Fehler 1: Alle Kanäle gleichzeitig bespielen wollen
Lieber drei Kanäle exzellent als zehn Kanäle mittelmäßig. Fokussieren Sie sich auf die Kanäle, die Ihre Zielgruppe tatsächlich nutzt.
Fehler 2: Kanäle isoliert betrachten
Die Stärke von Multichannel liegt in der Verknüpfung. Ein LinkedIn-Kontakt wird telefonisch nachgefasst, per E-Mail vertieft und auf der Messe persönlich getroffen. Die Kanäle müssen ineinandergreifen.
Fehler 3: Kein einheitliches Tracking
Ohne kanalübergreifendes Tracking wissen Sie nicht, welcher Kanal tatsächlich zum Abschluss beiträgt. Investieren Sie in saubere Attribution.
Unser Multichannel-Ansatz
Bei HOPP ACQU!TIES kombinieren wir die persönliche Ansprache auf Entscheiderebene mit digitalen Touchpoints. Unser Multichannel-Mix:
- Direkte telefonische Ansprache der Entscheider
- Personalisierte E-Mail-Sequenzen mit echtem Mehrwert
- LinkedIn als Plattform für Beziehungsaufbau und Sichtbarkeit
- Persönliche Treffen auf Branchenevents und Messen
Auch auf LinkedIn
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Marco Hopp
Geschäftsführer





